Dragon's Eye

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Sonntag, 22. Februar 2015

KAISERSCHMARREN


Ihr Lieben,

gestern hatten wir einen traumhaften Skitag in den Kitzbüheler Alpen. Nachdem wir erst am letzten Wochenende die Skisaison "offiziell" eröffnet haben...ja, sehr spät für unsere Verhältnisse, wo wir doch sonst im Besitz einer Saisonkarte sind und bereit im Dezember die ersten Pistenkilometer absolvieren und die ersten Einkehrschwünge genießen. Egal, in diesem Jahr verläuft die Saison etwas anders und daher hatten wir gestern erst unseren 3. Skitag. In jeder Saison gehören beim Einkehren auf der Hütte gewisse Speisen zum Standardrepertoire: Gulaschsuppe, Schinken-Käse-Toast, etc. sowie Kaiserschmarren. Gestern beim Skifahren wollte ich also einen Kaiserschmarren auf der Hütte genießen...leider wurde mir mitgeteilt, dass ich über 1 Stunde warten müsste, da in der Küche gerade so viel los sei :( enttäuscht habe ich dann etwas anderes bestellt.

Heute zurück zu Hause kam ich dann in den Genuss einen Kaiserschmarren á la Schuhbeck frisch zubereitet zu bekommen :) Ein Traum!!! 

Die Zutaten für 4 Personen:
120 g Mehl
1/4l Milch
4 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote
1/2 TL abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
50 g braune Butter
4 Eiweiß
60 g Zucker
10 g braunen Zucker
1 Prise Salz
50 g Butter
2 EL Mandelblättchen
Puderzucker zum bestäuben

Die Zubereitung:
Das Mehl mit Milch, Eigelb, Vanillemark, Zitronenschale und brauner Butter zu einem glatten Teig verrühren

Die Eiweiße mit 2 EL Zucker und 1 Prise Salz zu einem cremigen festen Schnee schlagen

In einer Pfannen bei milder Hitze jeweils 1 TL Butter aufschäumen lassen, braunen Zucker hineingeben, den Teig hineingießen und auf der Unterseite bräunen. Um die Bräunungskonsistenz zu testen, den Teig am Rand leicht anheben, wenden (der Könner macht es aus dem Handgelenk mit der Pfanne - jedem anderen würde ich empfehlen einen Pfannenwender zu verwenden) und auf der Oberseite ebenfalls bräunen.

Den Teig in mundgerechte Stücke zerteilen, die goldgelb gerösteten Mandelblättchen Darüberstehen und mit Puderzucker bestäuben. Bon Appetit!




Dazu passt hervorragend ein geröstetes Apfelkompott (dieses hatten wir bereits im Herbst aus eigener Ernte frisch gekocht und eingefroren). Neben einem Espresso genießen wir ein Glas Champagner dazu :-)



Der Geschmack war zum dahinschmelzen...völlig satt gegessen wanderte ich entspannt vom Esstisch auf die Couch und war froh, dass ich mich nach dieser Leibspeise nicht mehr auf die Piste begeben und mit den Ski die Pisten bezwingen musste ;) Versteht diesen Kommentar bitte nicht falsch...ich fahre leidenschaftlich gerne Ski, aber der Genuss des Kaiserschmarren hat wirklich alles übertroffen und in den Hintergrund gerückt!



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